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Thüringer Sportjugend unterstützt Weiterbildung zur Inklusion im Radsport


Im Weltradsport ist Inklusion kein Fremdwort mehr. An vielen Orten finden mittlerweile Radrennen für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Das soll auch in Thüringen so werden. Der Thüringer Radsportverband (TRV) hat nun mit Unterstützung der Thüringer Sportjugend eine Aus- und Weiterbildungsreihe für inklusive Radrennen begonnen.

Im ersten Schritt sind die vom TRV zu den Radrennveranstaltung benannten Offiziellen in die Notwendigkeiten der Organisation und Durchführung von Radrennen unter Einbeziehung von Menschen mit Handicap weitergebildet worden. Geleitet wurde die Veranstaltung von Christian Magiera, der neben seinem Hauptamt als Leiter der Geschäftsstelle des Verbandes in seinem Ehrenamt als Kommissär auch im Paracycling weltweit aktiv ist. Thematisiert wurden die verschiedenen Sportklassen im Paracycling und die Einbindungsmöglichkeiten in bestehende Thüringer Radrennen. Schwerpunkt der Ausbildung war die Integration von jungen Sportlern in die bestehenden Nachwuchswettbewerbe im Thüringer Radsportverband. Hierbei spielte neben der Integration der Paracycler in die Wettbewerbe auch eine Kombination von Paracyclingwettbewerben und „normalen“ Radrennen am selben Veranstaltungsort eine Rolle. Insgesamt nahmen 22 Personen an diesem ersten Lehrgang teil.

Der Kurs wird im Laufe des Jahres mit einer Konferenz für Veranstalter und einer weiteren für Nachwuchstrainer fortgesetzt.